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BegleiterNetzwerk Bochum gUG

Menschen mit einer Krebserkrankung erleben häufig, dass sich Unterstützungs- und Pflegebedarfe im Verlauf der Erkrankung verändern. Das Forschungsprojekt PoWEr (Pflegebedürftigkeit und onkologische Erkrankungen) der Hochschule Osnabrück möchte diese Erfahrungen sichtbar machen und sucht Betroffene, die bereit sind, ihre Perspektiven einzubringen. 

Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Projekt untersucht, wie sich Hilfe- und Pflegebedarfe im Verlauf einer Krebserkrankung entwickeln und verändern. Ziel ist es, die Versorgung von Menschen mit einer onkologischen Erkrankung langfristig zu verbessern und besser an ihre tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen.

Gesucht werden Menschen, die bereit sind ihre Erfahrungen mit der Forschung zu teilen und

  • mit einer Krebserkrankung leben oder
  • im Alltag Unterstützung benötigen oder
  • pflegebedürftig sind

Die Teilnahme ist auf unterschiedlichen Wegen möglich:

  • durch eine Onlinebefragung,
  • durch ein persönliches Interview,
  • durch das Führen eines Tagebuchs über den eigenen Alltag und die gemachten Erfahrungen.

Auch eine Kombination der verschiedenen Erhebungsformen ist möglich. Die Forschenden möchten erfahren, wie Betroffene ihren Alltag erleben, was sie unterstützt und welche Hilfen aus ihrer Sicht fehlen. 

Die Lebensrealität von Menschen mit Krebs und Pflegebedarf wird bislang nur unzureichend erforscht. Jede Teilnahme hilft dabei, Versorgungslücken sichtbar zu machen und zukünftige Unterstützungsangebote bedarfsgerechter zu gestalten. Die Erfahrungen der Betroffenen können dazu beitragen, die pflegerische und soziale Versorgung nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie in der Studieninformation und bei Fragen können Sie direkt Kontakt mit dem Forschungsteam aufnehmen: power@hs-osnabrueck.de

Informationsblatt herunterladen

Hinweis des BegleiterNetzwerks Bochum (BNB):
Wenn Sie jemanden kennen, der mit einer Krebserkrankung lebt und Unterstützung oder Pflege benötigt, freuen wir uns, wenn Sie diesen Aufruf weiterleiten. Jede Erfahrung trägt dazu bei, die Versorgung von Betroffenen künftig besser zu gestalten.